Mittwoch, 8. Januar 2014

Schlüsselfaktor bei der Aktienwahl

Quellen: www.n-tv.de

Auf Innovations-Champions setzen

Bei der Innovationskraft gibt es zwischen Ländern, Branchen und Unternehmen enorme Unterschiede. Stefan Eberhardt, Vermögensverwalter bei Unikat, rät Anlegern dazu, auf Aktiengesellschaften zu setzen, die sich immer wieder neu erfinden.

 
Die Schweiz ist das innovativste Land der Welt. Die Alpenrepublik erfindet ständig neue Produkte und Dienstleistungen oder entwickelt bereits bestehende weiter. In der Pharma- und Biotechindustrie zählt die Schweiz zu den global wichtigsten Standorten. Gleiches gilt für die Uhrenindustrie. Im Bereich Hörtechnologien nimmt zum Beispiel die Schweizer Sonova Holding AG die weltweite Innovationsführerschaft für sich in Anspruch. Die Palette reicht von Hörgeräten bis hin zu sogenannten Cochlea-Implantaten, mit denen Menschen mit totalem oder nahezu totalem Hörverlust erstmalig oder wieder hören können. Nestlé, der weltweit führende Hersteller von Nahrungsmitteln, hat erst vor wenigen Wochen ein Innovationszentrum im Silicon Valley gestartet, um mit neuen Lösungen die Kundenbindung über soziale Medien zu verbessern.
Auch der Global Innovation Index belegt die Innovationskraft der Schweiz. Aktuell liegt das Land hier auf Platz 1, gefolgt von Schweden und Großbritannien. Nach der zugrundeliegenden Studie, die von der amerikanischen Cornell University und der WIPO, einer Unterorganisation der Welthandelsorganisation, erstellt wird, belegt Deutschland nur Rang 15. Es liegt die Vermutung nahe, dass Länder, aber auch Branchen und einzelne Unternehmen, die innovativer als andere sind, langfristig auch höhere Gewinne erwirtschaften. Damit kommt der Innovationsfähigkeit neben Bewertungskennziffern im Investmentprozess eine entscheidende Bedeutung zu.

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