Montag, 22. Oktober 2012
Sonntag, 21. Oktober 2012
Die Freude am Hören
Hans Neuhold, er lebte früher im Bezirk Weiz, ertaubte in jungen Jahren. Wie er damit fertig wurde und wieder hören lernte.
Sie waren früher normal hörend. Wie erlebten Sie den Verlust ihres Gehörs?
HANS NEUHOLD: Ich war 25 Jahre alt, als mich meine Frau aufmerksam machte, dass ich schwerhörig sei. Ich bekam beidseitig Hörgeräte. Aber das Gehör verschlechterte sich immer mehr.
Was bedeutete die Schwerhörigkeit für Sie?
NEUHOLD: Die zunehmende Schwerhörigkeit wurde zum Albtraum. Ich musste eine Arbeit suchen, wo ich wenig auf Kommunikation angewiesen war. Ich erlebte mich als Belastung für die anderen. Aus der Not heraus versuchte ich einen Ausbruch aus mir selbst. Ich begann, Kontakte zu Schwerhörigen zu knüpfen, die mich verstanden, mir keine Ratschläge gaben, nur da waren. Ich begann, meine Schwerhörigkeit anzunehmen als Teil, aber nicht als Wesensteil von mir. Die Schwerhörigkeit wurde das, was sie ist: ein Rucksack, den man tragen muss, mit dem man aber die schönsten Wanderungen unternehmen kann.
Wann hörten Sie von der Möglichkeit eines Implantats?
NEUHOLD: Mein Ausbruch aus dem Leidensweg führte mich zu Menschen, die mit einem CI - einem Cochlea Implantat - lebten. Ich hatte Hoffnung, eines Tages nicht taub sein zu müssen. Ende 2000 verlor ich mein Restgehör. Fünf Monate später wurde mir ein Implantat in Salzburg operiert. Ich hatte keine Angst, war voller Hoffnung. Zwei Jahre später ließ ich mein zweites Ohr implantieren. Das räumliche Hören verbesserte sich. Heute fühle ich mich unter Menschen wieder wohl.
NEUHOLD: Wie ging es Ihnen, als ihr künstliches Gehör das erste Mal "eingeschaltet" wurde?
NEUHOLD: Zuerst gab es viele Töne und Geräusche, die ich nicht alle verstehen konnte. Aber ich war glücklich, so viel zu hören. Ich musste mein Hörzentrum trainieren. Langsam lernte ich, Töne zuzuordnen und zu unterscheiden. Mit der Zeit wurden die Eindrücke bekannter und ich konnte an früher Gehörtes anknüpfen. Jeder Tag war eine Überraschung. Wie ein Kind erlebte ich die Welt des Hörens, die ich vielfach vergessen hatte. Nach einem Jahr konnte ich telefonieren, eine Sensation für mich. Ich weiß heute: Hören und Verstehen bedarf aktiven Zutuns. Meine Sprachprozessoren sind bunt, sie sind eine Werbung für etwas Gutes.
Wie geht es Ihnen heute?
NEUHOLD: Ich kann Veranstaltungen besuchen, telefonieren und bin meist unabhängig von fremder Hilfe. Leider kann nicht jeder diese Erfolge erzielen. Veranlagungen, sprachliche Voraussetzungen und Trainingsmöglichkeiten spielen eine Rolle. Nicht jeder kann ein Muskelprotz werden, aber Training hält fit.
Wie sind die Erfolge von gehörlos Geborenen mit einem CI?
NEUHOLD: Ich habe erlebt, dass gehörlose Kinder, die früh mit CIs versorgt wurden, eine normale Sprache entwickeln. Das Hörzentrum ist auf Input angewiesen, je mehr da ist, desto besser. Sie haben gute Chancen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. KARIN SCHERF-KACHELMAIER
Quellen: http://www.kleinezeitung.at
Sie waren früher normal hörend. Wie erlebten Sie den Verlust ihres Gehörs?
HANS NEUHOLD: Ich war 25 Jahre alt, als mich meine Frau aufmerksam machte, dass ich schwerhörig sei. Ich bekam beidseitig Hörgeräte. Aber das Gehör verschlechterte sich immer mehr.
Was bedeutete die Schwerhörigkeit für Sie?
NEUHOLD: Die zunehmende Schwerhörigkeit wurde zum Albtraum. Ich musste eine Arbeit suchen, wo ich wenig auf Kommunikation angewiesen war. Ich erlebte mich als Belastung für die anderen. Aus der Not heraus versuchte ich einen Ausbruch aus mir selbst. Ich begann, Kontakte zu Schwerhörigen zu knüpfen, die mich verstanden, mir keine Ratschläge gaben, nur da waren. Ich begann, meine Schwerhörigkeit anzunehmen als Teil, aber nicht als Wesensteil von mir. Die Schwerhörigkeit wurde das, was sie ist: ein Rucksack, den man tragen muss, mit dem man aber die schönsten Wanderungen unternehmen kann.
Wann hörten Sie von der Möglichkeit eines Implantats?
NEUHOLD: Mein Ausbruch aus dem Leidensweg führte mich zu Menschen, die mit einem CI - einem Cochlea Implantat - lebten. Ich hatte Hoffnung, eines Tages nicht taub sein zu müssen. Ende 2000 verlor ich mein Restgehör. Fünf Monate später wurde mir ein Implantat in Salzburg operiert. Ich hatte keine Angst, war voller Hoffnung. Zwei Jahre später ließ ich mein zweites Ohr implantieren. Das räumliche Hören verbesserte sich. Heute fühle ich mich unter Menschen wieder wohl.
NEUHOLD: Wie ging es Ihnen, als ihr künstliches Gehör das erste Mal "eingeschaltet" wurde?
NEUHOLD: Zuerst gab es viele Töne und Geräusche, die ich nicht alle verstehen konnte. Aber ich war glücklich, so viel zu hören. Ich musste mein Hörzentrum trainieren. Langsam lernte ich, Töne zuzuordnen und zu unterscheiden. Mit der Zeit wurden die Eindrücke bekannter und ich konnte an früher Gehörtes anknüpfen. Jeder Tag war eine Überraschung. Wie ein Kind erlebte ich die Welt des Hörens, die ich vielfach vergessen hatte. Nach einem Jahr konnte ich telefonieren, eine Sensation für mich. Ich weiß heute: Hören und Verstehen bedarf aktiven Zutuns. Meine Sprachprozessoren sind bunt, sie sind eine Werbung für etwas Gutes.
Wie geht es Ihnen heute?
NEUHOLD: Ich kann Veranstaltungen besuchen, telefonieren und bin meist unabhängig von fremder Hilfe. Leider kann nicht jeder diese Erfolge erzielen. Veranlagungen, sprachliche Voraussetzungen und Trainingsmöglichkeiten spielen eine Rolle. Nicht jeder kann ein Muskelprotz werden, aber Training hält fit.
Wie sind die Erfolge von gehörlos Geborenen mit einem CI?
NEUHOLD: Ich habe erlebt, dass gehörlose Kinder, die früh mit CIs versorgt wurden, eine normale Sprache entwickeln. Das Hörzentrum ist auf Input angewiesen, je mehr da ist, desto besser. Sie haben gute Chancen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. KARIN SCHERF-KACHELMAIER
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Cochlea-Implantat wenn Technik Taube hören lässt
Kinder bewahrt es vor einem Leben in Stille. Menschen, denen kein Hörgerät mehr hilft, können wieder dem Singen der Vögel lauschen. Heute tragen etwa 30.000 Deutsche ein Cochlea-Implantat.
Julius kann hören – obwohl er taub ist. Möglich machen das die zwei Innenohr-Implantate, die ihm Prof. Joachim Müller vor acht Jahren eingesetzt hat.
Quellen: http://www.merkur-online.de
Seit der ehemalige bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein sich ein Cochlea-Implantat (CI) einsetzen ließ, ist das Gerät auch vielen Menschen bekannt, die selbst nicht schwerhörig sind. Doch ist die Technologie nicht neu: Die Hörprothesen werden in Deutschland bereits seit den 1980er-Jahren eingesetzt. Seither hat sich die Technik aber rasant weiterentwickelt.
Heute tragen hierzulande etwa 30.000 Menschen ein Cochlea-Implantat. In Frage kommt es dabei für Menschen mit einer Taubheit oder starken Schwerhörigkeit, die ihre Ursache im Innenohr hat. Meist sind die Haarzellen, die akustische in elektrische Signale umwandeln, geschädigt.
Der Grund dafür kann eine angeborene Fehlbildung sein, aber auch eine Infektion. Manchmal entwickeln sich die Probleme auch mit fortschreitendem Alter. Voraussetzung dafür, dass ein CI einem Patienten nützen kann, ist ein intakter Hörnerv. Bei Erwachsenen, die taub wurden, bevor sie sprechen lernen konnten, raten Experten allerdings meist von einem Implantat ab. Für ihr Gehirn wäre es eine Überforderung, sich auf die völlig neuen Hörempfindungen einzustellen.
Doch selbst für Menschen, die nur auf einem Ohr taub sind, kann das CI nützlich sein. Etwa im Fall einer Schauspielerin, die Prof. Joachim Müller, CI-Spezialist am Klinikum Großhadern, erfolgreich operierte. Für sie war es auf der Bühne wichtig zu hören, aus welcher Richtung die Töne kommen. Das CI machte dies wieder möglich.
Bereits vier Monate alten Kindern kann ein CI eingesetzt werden
Damit die Therapie optimal verläuft, ist allerdings nicht nur die Erfahrung des HNOChirurgen wichtig. Ein ganzes Team ist daran beteiligt. Entscheidend ist zunächst, dass die Hörstörung früh erkannt wird. Beim sogenannten Neugeborenen- Hörscreening werden heute Babys bereits wenige Tage nach der Geburt getestet, um – wenn nötig – rasch die richtige Therapie zu erhalten. „Wir operieren bereits Kinder von vier Monaten, wenn die Diagnose gesichert ist“, sagt Müller. So kann die Sprachentwicklung früh, in biologisch wichtigen Zeitfenstern, beginnen.
Zum CI-Team in Großhadern gehören neben den spezialisierten Ohrchirurgen Prof. Müller, Dr. John Martin Hempel, PD Dr. Eike Krause die Pädaudiologin PD Dr. Maria Schuster sowie Physiker, Techniker, Sprachheilpädagogen, Logopädinnen, Kinderärzte, Audiologen und Pädagogen. Denn vor dem Einsetzen müssen die Diagnostik, vor allem die Hörtests zeigen, ob das Implantat dem Patienten helfen kann. Ist ein Restgehör vorhanden, kann dieses erhalten werden. Der Patient hört dann nach der OP zum Beispiel die tiefen Töne mit seinem natürlichen Gehör, die hohen über das CI. Der Magnetresonanz- oder Computertomograph liefert zudem Aufnahmen des Innenohrs. Diese helfen unter anderem, den Eingriff genau zu planen.
Julius vor fünf Jahren: Prof. Joachim Müller erklärt dem Kleinen, wie das neue Implantat funktioniert.
Ist das CI eingeheilt, muss der Prozessor mit Hilfe des Audiologen eingestellt werden. Dann beginnt die Sprachtherapie. Früher implantierte man meist nur in ein Ohr ein CI. Heute erhalten viele Patienten in beiden Ohren ein Implantat – eine Methode, die Müller bereits 1996 initiierte. Er gilt weltweit als Pionier der bilateralen CIVersorgung. Erst die Versorgung beider Ohren ermöglicht zum Beispiel ein räumliches Hören und Richtungshören. Der Eingriff selbst dauert pro Ohr etwa zwei Stunden. Über einen Schnitt hinter dem Ohr gelangt der Chirurg zum Schädelknochen. In ihn fräst er eine Vertiefung, in der das Gehäuse sicher liegt. Dann ist Fingerspitzengefühl gefragt: Unter dem Mikroskop wird der Weg durch das Felsenbein bis zum Innenohr gefräst, natürlich ganz vorsichtig. Denn hier liegen empfindliche Bereiche dicht beieinander: das Gleichgewichtsorgan, der Gesichts- und Geschmacksnerv sowie die Gehörknöchelchen. „Man braucht Liebe zur Präzision und eine genaue Kenntnis der Anatomie“, sagt Müller. Ist die Gehörschnecke geöffnet, schiebt der Chirurg den Elektrodenträger langsam in die Gehörschnecke und bringt die Elektrode so in Kontakt mit dem Hörnerv. Dann kommt die Prüfung: Dabei hilft der Stapedius-Reflex. Kommt ein lauter Ton am Hörnerv an, zuckt der Stapedius- Muskel im Mittelohr. Genauere Tests sind mit einem speziellen Telemetrie- Gerät möglich: So lässt sich erkennen, ob und wie gut der Hörnerv auf die Signale aus dem CI reagiert.
Patienten müssen das Hören mit dem Implantat lernen
Nach vier bis sechs Wochen ist das Gerät eingeheilt und wird in Betrieb genommen. Dazu erhält der Träger ein zweites Gerät, das hinter dem Ohr sitzt. Es besteht aus einem Mikrofon, einem Prozessor, der die Schallwellen in elektrische Impulse umwandelt, sowie einer Spule. Diese haftet über einen Magneten über einer zweiten Spule im Schädel. Per Induktion werden die Signale durch die Haut an die eingesetzte Spule übertragen. Von hier gelangen sie über die Elektroden zum Hörnerv – und so schließlich ins Gehirn.
Doch damit ist die Therapie nicht zu Ende: Das Hören mit dem CI erfordert Übung, fast wie bei einer fremden Sprache. Auch Menschen, die früher ein gesundes Gehör hatten, müssen das Hören neu lernen. Denn die elektrischen Signale, die das Gerät an den Hörnerv weitergibt, sind sehr verschieden von denen beim natürlichen Hören. Doch das Gehirn ist flexibel. In einer Audio- und Sprachtherapie lernen die Betroffenen, sich auf die neuen Reize einzustellen und sie zu verstehen. Mit ein wenig Übung klappt das meist gut. Mit neuen CI-Geräten können Patienten sogar telefonieren und Musik hören. Kinder werden im Rahmen einer strukturierten Hör- Sprach-Rehabilitation gefördert und auf ihrem Weg in die Welt des Hörens über Jahre begleitet.
Sonja Gibis
Sonntag, 14. Oktober 2012
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Das Ende der Stille
Cochlear Implantat
Mehr Text siehe unter Quellen: www.focus.de
Fiona Bollag kam gehörlos zur Welt. Ein Implantat öffnete ihr die Welt der Geräusche...
Cochlea-Implantat: Stille auf Knopfdruck
Als Fiona Bollag zur Welt kam, hörte sie nichts. Als Kind musste sie jedes Wort von den Lippen ablesen, hatte keine Ahnung, was ein Ton ist. Ein Geräusch. Ein Krach. Und heute? Heute hört Fiona. Sie hört Stimmen, Vögel, sie hört das Leben. Sie hört dank zweier Implantate, die Ärzte ihr eingesetzt haben. In ihrem Buch „Das Mädchen, das aus der Stille kam“(*) erzählt sie über ihre Freude am Hören, die Kunst, hören zu lernen und das Glück, endlich zuhören zu können....
Es gibt bestimmt schönere Plätze in Zürich als den verkehrsreichen Paradeplatz in der Innenstadt, aber Fiona Bollag mag ihn. „Das ist wirklich sagenhaft“, flüstert die 23-Jährige, und meint damit das hupende Taxi, die Tram, die quietschende Tür des Café Sprüngli, den knatternden Presslufthammer. Sie genießt die Geräuschkulisse, sie lauscht, sie hört sich alles ganz genau an. „Jeder dieser Töne ist ein kleines Wunder“, sagt Fiona. „sie zaubern ein grandioses Abenteuer in meinem Kopf. Denn ich höre. Und hören ist wunderbar.“ Die Jahre der Stille sind vorbei.
Als Fiona auf die Welt kam, wunderten sich ihre Eltern, dass sie nicht erschrak, wenn eine Tür ins Schloss fiel. Dass sie nicht mal blinzelte, wenn jemand klatschte. Dann kaufte sich ihr Vater, der schon einen Verdacht hatte, in einem Trödelladen eine alte Trompete und blies ihr damit in die Ohren. Keine Reaktion. „Sie ist taub“, sagte er, „unser Mädchen hört nichts.“ Wenige Tage darauf bestätigte der Kinderarzt der Familie: „Ja, die feinen Härchen in der Gehörschnecke, die den Schall an die Nerven weitergeben, sind bei Fiona verkümmert. Sie hört nichts, sie wird nie etwas hören.“ Eine Folge der Frühgeburt, denn Fiona kam bereits in der 27. Schwangerschaftswoche zur Welt.... (fortsetzung folgt)
Mehr Text siehe unter Quellen: www.focus.de
Fiona Bollag kam gehörlos zur Welt. Ein Implantat öffnete ihr die Welt der Geräusche...
Cochlea-Implantat: Stille auf Knopfdruck
Als Fiona Bollag zur Welt kam, hörte sie nichts. Als Kind musste sie jedes Wort von den Lippen ablesen, hatte keine Ahnung, was ein Ton ist. Ein Geräusch. Ein Krach. Und heute? Heute hört Fiona. Sie hört Stimmen, Vögel, sie hört das Leben. Sie hört dank zweier Implantate, die Ärzte ihr eingesetzt haben. In ihrem Buch „Das Mädchen, das aus der Stille kam“(*) erzählt sie über ihre Freude am Hören, die Kunst, hören zu lernen und das Glück, endlich zuhören zu können....
Es gibt bestimmt schönere Plätze in Zürich als den verkehrsreichen Paradeplatz in der Innenstadt, aber Fiona Bollag mag ihn. „Das ist wirklich sagenhaft“, flüstert die 23-Jährige, und meint damit das hupende Taxi, die Tram, die quietschende Tür des Café Sprüngli, den knatternden Presslufthammer. Sie genießt die Geräuschkulisse, sie lauscht, sie hört sich alles ganz genau an. „Jeder dieser Töne ist ein kleines Wunder“, sagt Fiona. „sie zaubern ein grandioses Abenteuer in meinem Kopf. Denn ich höre. Und hören ist wunderbar.“ Die Jahre der Stille sind vorbei.
Als Fiona auf die Welt kam, wunderten sich ihre Eltern, dass sie nicht erschrak, wenn eine Tür ins Schloss fiel. Dass sie nicht mal blinzelte, wenn jemand klatschte. Dann kaufte sich ihr Vater, der schon einen Verdacht hatte, in einem Trödelladen eine alte Trompete und blies ihr damit in die Ohren. Keine Reaktion. „Sie ist taub“, sagte er, „unser Mädchen hört nichts.“ Wenige Tage darauf bestätigte der Kinderarzt der Familie: „Ja, die feinen Härchen in der Gehörschnecke, die den Schall an die Nerven weitergeben, sind bei Fiona verkümmert. Sie hört nichts, sie wird nie etwas hören.“ Eine Folge der Frühgeburt, denn Fiona kam bereits in der 27. Schwangerschaftswoche zur Welt.... (fortsetzung folgt)
Sonntag, 7. Oktober 2012
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